Me61

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Info & Me-Auswahl

Me-Name Das Me der gefilmten Weltordnung
Alter Ort im
Zweistromland

Neuer Ort
zwischen Oder und Spree

Schilf im Kanal zum Springsee
Altes ME rebellisches Land Neues ME Das Me Enkis Weltordnung zu filmen
ME Gottheit ME Partner Die Filmemacher von Enki100.net
Link http://www.bramkamp.info Mail office@enki100.net

Wegbeschreibung

 




ME Medien

Darstellung: erst alte Medien, dann neue Medien. Das aktuellste Medium ist oben.

Me 61: Image
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letzte Änderung: 2007-11-23 00:43:24
Summary Drei Pokale gehen an Kommunale Kinos    
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Summary 3.Okt. Zum Nationalfeiertag und 63. Geburtstag von Bianca: Pruestand 7 Teststand 7 out now in NTSC (starring Inga Busch)    
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letzte Änderung: 2007-11-23 00:43:24
Summary It comes with Engl. subtitles to NY, offers the narrative exposition to Enki's garden of Eden    
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Summary It plays everywhere and we deliver worldwide via www.bramkamp.info    
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letzte Änderung: 2007-11-23 00:43:25
Summary Am 21. September besucht Enki das Lichtmess-Kino Hamburg    
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Summary ...bei Meise; und online:www.bramkamp.info    
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Summary ...Esplanade...    
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letzte Änderung: 2007-11-23 00:43:25
Summary Die DVD ist am See lieferbar - im Seesportclub...    
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letzte Änderung: 2007-11-23 00:43:25
Summary Hier läuft er noch heute Pfingstmontag, Dienstag, bis Mittwoch 7. Juni (in Anw.d.Reg.) im Kino.    
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letzte Änderung: 2007-11-23 00:43:25
Summary Enki: Film ist Antwort auf Enlils Babylonische Sprachverwirrung.    
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Summary MOZ Artikel im Original    
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letzte Änderung: 2007-11-23 00:43:25
Summary Und am nächsten Sonntag (7.Mai) zur Filmpremiere nach Berlin in die Volksbühne!    
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letzte Änderung: 2007-11-23 00:43:25
Summary Presse zum Film "Der Bootgott vom Seesportclub"; Die "Filmzeit" hat jetzt angefangen... (Enki)    
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Summary Enki working with the Neoists    
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Summary Enki and the filmmakers    
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Summary on location in Enki's boat    



Me 61: Film
Filme im QuickTime (.mov) oder WindowsMediaPlayer-Format (.wmv) Image Text Film Audio
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letzte Änderung: 2006-05-06 12:32:25
Summary RBB hilft Enki. Danke auch an Marc Hillebold    
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Summary place for Me 61 found. old 'rebellious land', new 'filmed world', Film: Ort für Me 61 gefunden!    



Me 61: Text Image Text Film Audio
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letzte Änderung: 2007-11-22 17:46:53
Summary Aha!? Wir meinen, Zugang zu dieser Webseite findet nur, wer den Film "Der Bootgott vom Seesportclub" sieht. (klickt hier)
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Wer noch nicht weiss, wie der Bootgott Enki im Seesportclub auftaucht und sein 100 Me Projekt am Scharmuetzelsee iniitiert, dem neuen Garten Eden, der wird die Kommunikation von Enki 100 Me- PartnerInnen nicht so ohne weiteres zuordnen können. Im Gegenteil Er oder Sie wird einiges erleben oder gar nichts kapieren, womöglich Staunen oder Kopfschütteln oder merken, daß der eigene Computer zu langsam ist. Normales DSL und Quicktime 7 für Windows oder Mac reichen aber hin. Einige wurden glücklich ohne irgendetwas zu verstehen. Doch nach intensiven Gesprächen mit den Menschen rät selbst Enki dazu, erst den Film "Der Bottgott vom Seesportclub" auf DVD anzusehen, da er unverzichtbare Vorkenntnisse für die Erzählungen und Mitteilungen auf dieser Webseite enthält.

Der Film kann als DVD online geordert werden bei:

www.bramkamp.info/shop/index-shop.html

(Diese Zeile kopieren Sie bitte in die URL-Leiste ihres Browser. Denn da enki100.net seine internen Verknüpfungsfunktionen flashbasiert durchführt, kann nicht direkt - durch Doppelklicken - zu anderen Webseiten gelinkt werden.)

Die DVD "Der Bootgott vom Seesportclub" kann natürlich direkt im Seesportclub Wendisch Rietz gekauft werden, sowie exklusiv in Berlin im Kino Movimento.

Darüberhinaus ist die DVD u.a. in folgenden Städten auch in öffentlichen Videotheken ausleihbar.
Berlin (filmgalerie 451, Filmkunst)
Hamburg (Bücherhallen)
München (missing image)
Köln (Traumathek)
Potsdam (HFF Konrad Wolf - Babelsberg)
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letzte Änderung: 2007-11-22 17:46:53
Summary Pressemeldung zum Kinopreis 2007
Text
Pressemitteilung zum Kinopreis 2007

Der Kinopreis des Kinematheksverbundes prämiert Kommunale Kinos, die im vergangenen Jahr bundesweit herausragende Programme präsentiert haben. Als KinoKunst-Preis würdigt er bereits zum achten Mal das kontinuierlich große Engagement der Kommunalen Kinos für die anspruchsvolle Kinokultur und ermutigt gleichzeitig zur Fortführung der zumeist ehrenamtlichen Arbeit.

Ausrichter ist die Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen.

Der Kinopreis 2007 wird am 23. Juni um 20 Uhr im Kino Arsenal 1 im Filmhaus am Potsdamer Platz, Berlin, Potsdamer Str. 2, vergeben.
Der Stummfilmpianist Stephan Graf von Bothmer wird die Veranstaltung moderieren und musikalisch begleiten. Kurzfilme zum Thema Kino lockern das Programm auf. Im Anschluss an die Preisverleihung findet im 4. Stock des Filmhauses ein feierlicher Empfang mit Buffet und DJ statt.

Wir dürfen Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen herzlich zu Preisverleihung und Empfang einladen!

Erstmals verleihen prominente Gäste den jeweils ersten Preis in den fünf Kategorien und lassen dem Kinopreis damit gebührende öffentliche Aufmerksamkeit zuteil werden.

Diese den Kommunalen Kinos verbundenen Paten stehen für die Qualität und Programmvielfalt der „Galerien der Filmkunst“:
Jutta Hoffmann, profilierte Schauspielerin in Theater, Film und Fernsehen, begann ihre Karriere in der DDR, bevor sie in den 1980ern auch im Westen spielte.
Michael Verhoeven gilt als wichtiger Vertreter des Jungen Deutschen Films. Robert Bramkamp hat sich als Regisseur unkonventionell experimenteller Filme einen Namen gemacht und Florian Opitz beweist als junger Dokumentarfilmer großes Talent.

Geehrt werden 15 Kommunale Kinos in fünf nach Ortsgröße gestaffelten Kategorien. Der erste Preis je Kategorie ist mit 4.000 € dotiert, der zweite mit 2.500 €; der dritte wird mit einer Urkunde geehrt. Auswahlkriterien sind u.a. die Anteile von Stummfilmen, deutschen Produktionen und Dokumentarfilmen am Gesamtprogramm des Jahres 2006 sowie besondere Präsentationsformen.
Insgesamt haben sich 39 Kommunale Kinos beworben.
Die Jury bilden Peter Claus (Verband der Filmjournalisten), Michael Höfner (AG Verleih), Claus Löser (Kinematheksverbund), Dieter Krauss (Bundesverband kommunale Filmarbeit) und Dr. Kerstin Stutterheim (AG Dokumentarfilm).

Den bisherigen Preisträgern verhalf die Auszeichnung zu größerer öffentlicher Aufmerksamkeit und ermöglichte ambitionierte Programme oder technische Neuanschaffungen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie im Vorfeld auf den Kinopreis hinweisen oder über ihn berichten könnten.
Die Preisträger stehen mit Sperrfrist zum 23.6.07, 20 Uhr fest und können von Dr. Holger Theuerkauf abgerufen werden.
Falls Sie nicht zur Preisverleihung anwesend sein können, senden wir Ihnen gerne auf Anfrage die Preisträger-Presseinfo und gegebenenfalls Fotos zu.

Nähere Infos unter: info@deutsche-kinemathek.de


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letzte Änderung: 2007-11-22 17:46:53
Summary Filme von Robert Bramkamp in Frankfurt 2.-4. Okt: www.orfeos.de/kino
Text
www.bramkamp.info
www.pruefstand7.de
http://www.orfeos.de/kino/app_1.html

Mo.2.10 Kurzfilme
Di. 3.10 Prüfstand 7
Mi. 4.10 Der Bootgott vom Seesportclub.
Robert Bramkamp ist am 4.10. anwesend, auch Enkibier hat Frankfurt erreicht und wird schon kaltgestellt

Orfeo Programminfo:
"Eine Verschwörung geht in dem Kurzfilm BECKERBILLETT (1992) von Billetts aus, die eine geheime Währung auf den Markt bringen. Der Film wurde mit Arbeitern und Angestellten in der gleichnamigen Fabrik realisiert. Ebenfalls on location entstand DER MANN AM FENSTER (1989), ein Kurzfilm in dem enttäuschte Bewohner einer Sozialbausiedlung den verantwortlichen Architekten mit Waffengewalt entführen und zu einem Bekenntnis nötigen. DER HIMMEL DER HELDEN (1987) erzählt von der Rettung eines US-Astronauten durch eine russische Kosmonautin (Christin König), die ihn vom Mond zurückholt. Der dokumentarische Auftritt des christlich fundamentalistischen Apolloastronauten James Irving in Bielefeld erfährt dabei eine Neubewertung, die für kommende Marsmissionen wieder aktuell wird. Don't miss! Die Kurzfilme sind super!"
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letzte Änderung: 2007-11-22 17:46:53
Summary Tolle Wirkung von Me 24 unterstreicht "Enkis Comeback". (Süddeutsche Zeitung, Fritz Göttler zum Bootgott vom Seesportclub)
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Süddeutsche Zeitung/Feuilleton Film, 14.9.2006

Enkis Comeback

Der "Bootgott vom Seesportclub" im Münchner Filmmuseum

von Fritz Göttler


Nie wird man wie früher neu anfangen können ... Das ist eine traurige Bilanz, zu Beginn eines Films. Es geht dabei um die ganz große Geschichte, um Menschheitsgeschichte, weit in die Zeit vor der Sintflut hinein. Als die Götter sich ungeniert unter die Menschen mengten, in den Tempeln in ihren Städten wohnten, Und den Menschen praktische Anregungen gaben, wie sie so richtig menschlich werden können. Das war einmal - nun gibt es Tendenzen, die alten Schriften zu unterdrücken und zu zerstören. Plünderer wüten in den alten Bibliotheken.

Einer der Götter taucht wieder auf zu Beginn dieses Films und tritt zurück ans Land - das ist Enki, der Herr des Wassers, und er bewegt sich nun in der Gestalt von Steffen Enkert unter den Menschen, im neuen Zweistromland, zwischen Oder und Spree, am Ufer des kleinen Scharmützelsees, südlich von Berlin, der ideal ist für das 5000m-Kutter-Rudern. Und Enki sorgt erst mal dafür, dass der Film, der sich ihm widmet, einen Titel bekommt: "Der Bootgott vom Seesportclub - 100 ME, Teil 1". Am Donnerstag um 19 Uhr läuft er im Münchner Fihnmuseum, vorgestellt vom Filmemacher Robert Bramkamp, der zuletzt in "Prüfstand 7 " eine weibliche V2-Rakete ihr Schicksal reflektieren ließ.

Der neue Enki fängt ganz unten an, als ABMler, mit den einfachsten Arbeiten und Angelegenheiten im Seesportclub Wendisch Rietz. Und es ist schön, den Menschen dort zuzuschauen, beim Rudern und beim Träumen und über ihre Maschinen gebeugt die Boote und die Werkbänke (und wenn sie Mühsal und Worte aufwenden, wird ein Rhythmus, ein Sinn, eine Ruhe geboren). Was Robert Bramkamp hier macht, hat mit dem zu tun, was Straub/Huillet oder James Benning machen, was Jean Renoir oder John Ford machten oder der alte Robert Flaherty. Seine wichtigste Aufgabe, sagt Enki, sei es, an möglichst viele andere zu delegieren, ein Netz der Kommunikation zu spannen, der community, der Gemeinschaft. Die Mischungen, die Monstren erzeugen - wir wissen es -, "sind im Kino nicht nur erlaubt, sie sind, wenn man es recht bedenkt, sein Gesetz. . . Vor allem seitdem die Leinwand redet, wimmelt es von Chimären und Kentauren und Werwölfen. Sogar Götter wandeln zuweilen wieder unter den Menschen." (Frieda Grafe) Dies ist ein Film, bei dem nicht über seine Konzeption, seine Entstehung erzählt werden muss, sondern vor allem über seine Zukunft. Er ist Teil eines Internet-Projekts, das Robert Bramkamp am Donnerstag vorstellen wird (Informationen auf www.enki100.net).


Copyright © Süddeutsche Zeitung 2006
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letzte Änderung: 2007-11-22 17:46:53
Summary Enki-Film und Enki-Bier in Hamburg! Donnerstag 21.9. Kino Lichtmess 20 Uhr
Text
Hamburg, Lichtmess-Kino
http://www.lichtmess-kino.de
Do. 21. September: Der Bootgott vom Seesportclub - in Anwesenheit von Robert Bramkamp und Susanne Weirich. Diskussion. Enki Bier.
20 Uhr
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letzte Änderung: 2007-11-22 17:46:53
Summary MOZ berichtet: Film über Seesportclub im Fernsehen
Text
Film über Seesportclub im Fernsehen
Wendisch Rietz (fer/MOZ) Der Bootsgott von Wendisch Rietz erlebt seine Fernsehpremiere. Der Sender Arte zeigt an diesem Samstag den am Scharmützelsee gedrehten Film von Robert Bramkamp.
Er entsteigt dem Wasser des Scharmützelsees und stiftet der Menschheit 100 neue Fähigkeiten. In seinem Film "Der Bootsgott vom Seesportclub", der in Wendisch Rietz und rund um den Scharmützelsee gedreht wurde, entwirft der Robert Bramkamp die mit der Realität verwobene Geschichte des wiedererwachten sumerischen Seesportgottes Enki, gespielt von Steffen Scheumann.
Als ABMer arbeitet Enki im Seesportclub Wendisch Rietz, dem Mittelpunkt des Filmes. Unter der ehrenamtlichen Leitung von Hanne Wenke, Jörg Wenke und Diana Hartmann findet hier eine engagierte, sportliche Jugendarbeit statt. In diesem Umfeld erprobt Enki mit seinen Partnern vor Ort und internationalen Beratern 100 neue Fähigkeiten. Parallel zum Film entstand ein offenes Internetprojekt, welches die Anwendung und Entwicklung dieser sogenannten Fähigkeiten aufzeigt.
Seit Beginn der Dreharbeiten zu Bramkamps Film im Jahre 2004 sind zahlreiche Aktivitäten im Umfeld des Scharmützelsees zu beobachten. Wer nach dem Film selbst in die Welt der neuen Fähigkeiten eintauchen möchte, kann sich im Seesportclub Wendisch Rietz der antreibenden Rede hingeben, im Esplanade Bad Saarow die heiligen Reinigungsrituale prüfen oder sich im Serviceladen bei Meise an der Beobachtung der Zusammenhänge beteiligen.
Die Kinder des Seesportclubs haben ihre Fähigkeit zu siegen erst kürzlich bei den Deutschen Meisterschaften im Seesportmehrkampf erfolgreich ausgeübt, nahmen zahlreiche Medaillen mit heim.


Donnerstag, 17. August 2006 (20:01)
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letzte Änderung: 2007-11-22 17:46:53
Summary Enkis TV-Ausstrahlung! HEUTE auf ARTE am 19.08.2006 um 01:10 Uhr.
Text
Bonjour!

Wir erinnern Sie an die Sendung "Der Bootgott vom Seesportclub"
HEUTE auf ARTE am 19.08.2006 um 01:10 Uhr.

Infos zur Sendung:
(http://www.arte.tv/de/woche/244,broadcastingNum=546373,day=1,week=34,year=2006.html)

(die www. Internetlinks geben sie bitte mit Kopieren/Einfügen in Ihren Browser ein)

Auf die 3 links über diesem Text können Sie direkt klicken. Sie verweisen auf einführende Beiträge innerhalb von Enki100.net, die für neue BesucherInnen gedacht sind.

Klicken Sie auch auf die Landkarte! Die gelben Kästchen mit Nummern führen direkt zu den Fähigkeiten (Me), die von 1-100 nummeriert sind. Die Luftblasen im Wasser des Persischen Golfs / Scharmützelsees aktivieren Enkis 7 einführende Hilfetexte als Audio, wenn man darauf klickt.

Möchten Sie mehr über ARTE und seine Programme erfahren?
http://www.arte.tv/de/newsletters/174,templateId=noncache.html
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letzte Änderung: 2007-11-22 17:46:53
Summary Machen Sie selber Kino mit der neuartigen Enki-Jahreslizenz: Zeigen Sie den "Bootgott". Hier klicken für Info.
Text
Kino-Direkt
Sie haben einen Beamer, einen genialen Ort und wissen, daß man Enki-Bier per mailorder sehr bezahlbar in Neuzelle online bestellen kann?
Dann machen Sie selbst Kino mit "Der Bootgott vom Seesportclub"!
Bestellen Sie bei uns Enkis Jahreslizenz zum öffentlichen Beamen für 100 € inkl. DVD.
Mit im Paket sind eine Presse-CD mit Fotos und Texten sowie 5 Original-Filmplakate und 20 Enki Postkarten. Der Postversand erfolgt ohne Berechnung. Alle Einnahmen innerhalb der anschließenden 12 Monate behalten Sie!!! Lassen Sie dieses Preisbrecher-Angebot einen Moment einwirken.

Auf die langsame Entwicklung im "normalen Kino" kann Enkis neue Weltordnung nicht warten: Unsere Alternativ-Angebote und weitere Vertriebswege beschreibt das pdf Dokument, daß Sie bitte oben auf dieser Seite herunterladen: 61_171Me_text.pdf (=Vertriebsinfo_Bootgott)
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letzte Änderung: 2007-11-22 17:46:53
Summary "Der Seesportclub ist ein reales Wunder" schreibt Michael Girke in seiner Kritik zum "Bootgott vom Seesportclub" Mehr dazu.
Text
Es gibt mehr als vier gute Wege sich selbst einen Eindruck zu machen.
1. den Film "Der Bootgott vom Seesportclub" ansehen und selber Kino für andere machen mit der göttlichen Enki-Jahreslizenz (klicken Sie auf link1)
2. die DirektDokumentation "Landesmeisterschaften Seesport-Mehrkampf in Wendisch-Rietz" ansehen.
(im Seesportclub und bei Meise erhältlich) (link2)
3. Persönlich und ehrenamtlich im Seesportclub mitarbeiten - dann wird es göttlich und real zugleich (vgl. Me1)
4. Die ganze Kritik von Michael Girke lesen (link3)
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letzte Änderung: 2007-11-22 17:46:53
Summary Filmkritik im Filmdienst von Michael Girke
Text
fd 13/2006

Der Bootgott vom Seesportclub – Die 100 ME – Teil 1

Dies ist ein Film voller Fortschrittsglauben. Er artikuliert ihn auf die für Kunst einzig legitime Weise: er setzt darauf, dass sich die Erzählungen ändern lassen, mit deren Hilfe die Menschen ihre Wirklichkeit deuten. Zu Robert Bramkamps Kinokonzeption gehört es, Historisches, Faktisches und Fiktives so in Beziehung zu setzen, dass daraus ein anderes Kino erwächst: eines aus lauter bislang ungesehenen und ungenutzten Möglichkeiten. Ausgangspunkt ist, das vorsintflutliche Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris und die Brandenburger Gegend um Glubich- und Scharmützelsee nebeneinander zu rücken, sodass sichtbar wird, dass sich die vorzivile Region und die deutsche Wirklichkeit näher sind, als man denkt. Kann Brandenburg von dieser Konstellation profitieren, wird es sich ändern, wenn ein uralter sumerischer Gott unter den Menschen wandelt?

Sucht man kinogeschichtliche Anknüpfungspunkte für den „Bootgott“, findet man
sie bei Monumentalfilmen. „Troja“ (fd 36 505) „Die Passion Christi“ (fd 36417)
„Herr der Ringe“ (fd 35197, fd 35733, fd 36283) sind aktuelle Aneignungen antiker
Mythologie, die alle Möglichkeiten des Kinos nutzen, um Wunder mit der Aura des
Realen auszustatten. Ihre Macher werfen Hollywoods Effektmaschine aber immer
bloß an, um Filmfiguren zu überhöhen – als wäre Übermenschlichkeit das Einzige,
was hilft, um das Leben erträglich zu gestalten. Der Bootgott wirkt unheroisch,
weltlich, als wäre er aus einer Charlottenburger Kneipe in einen Mythos entführt
worden. Sein Name ist Enki. Vor 5000 Jahren übertrug er den Menschen
Fähigkeiten, die es ihnen ermöglichten, die zerstörerischen Naturkreisläufe zu
überwinden und eine zivilisierte Welt zu errichten. Heute, im Bootssportclub,
arbeitet er als Aushilfe. Enki verkörpert das, was materiell fehlt, was dringend
passieren müsste, damit der Alltag in der von der herrschenden Ökonomie an den
gesellschaftlichen Rand gedrängten Region um den Scharmützelsee wieder
lebenswert wird. Wahrlich, einen solchen Gott hat die Geschichte, das sieht man
ihr an, lange vermisst.


„Wir wären, wenn möglich, gern ohne soviel Mythologie ausgekommen. Nun sind
wir jedoch überzeugt, dass der Mythos eine Sprache ist, ein Ausdrucksmittel.“ Dies
schrieb Cesare Pavese, italienischer Schriftsteller, Kommunist, Sympathisant des
Widerstands zur Zeit Mussolinis. Pavese benutzte antike Mythologie, um mit historischer Tiefenschärfe zu zeigen, wie in Gesellschaften wie dem
nachfaschistischen Italien immer wieder alte, todgeglaubte Kräfte und Konflikte
jeden Neuanfang ersticken. Ähnlich widerspricht auch Bramkamps Film der
Auffassung, ein Mythos sei lediglich ein Hirngespinst. Im alten Griechisch bedeutet
Mythos „das Wort, das einen Tatbestand tönt“. Anders als der Logos, das Wort der
Philosophen und Theoretiker, schließt der Mythos Individuelles, Gefühle, Träume,
seelische Tiefen und Widersprüche mit ein, besitzt also einen umfassenderen
Begriff vom Menschen. Mythologie ist ein hervorragendes Ausdrucks- und
Erkenntnismittel der Kunst.

Heutzutage dient Kino-Mythologie einem Kult der Weltabgewandtheit, der
Abwertung von Alltagswirklichkeit. Dagegen enthält der „Bootgott“ einen Protest.
Wie Bramkamp einen Mythos mitspielen lässt, wie er diesen verbindet mit
konkreten Lebensgeschichten und Schwierigkeiten der Menschen im
Bootsportclub, das gibt dem Mythos seinen Realismus zurück. Dies will besagen:
Einen Mythos als ewig gültige Wahrheit hinzustellen, ist der Inbegriff von
Erstarrung. Der Mythos muss ständig gebrochen und verändert werden,
andernfalls haben die großen Erzählungen und die Alltagserfahrungen der
Menschen nichts miteinander zu tun. Wenn es im Kino einen aufgeklärten Umgang
mit Mythologie gibt, dann hier. Wer an strikten Genre-Einteilungen festhält, muss
bei diesem Film doppelt sehen; Dokumentarisches und Fiktives sind unlösbar
vermischt.

Bramkamp dokumentiert, wie er der Realität eigene Vorstellungen sichtbar
hinzufügt. Brandenburg ist voller Mischwesen, Mutanten. Als Held passt Enki
vortrefflich in deren Welt aus geilen Kicks und Sensationen. Aber Enki will diese
Rolle nicht spielen, zürnt, weil die Erzählungen der Mutanten nur noch um sie
selbst kreisen; das Gesellschaftliche, die aktive, verändernde Teilnahme daran,
haben sie völlig aus den Augen verloren. Manchmal ist Horror auf der Leinwand
Ausdruck von genauer Kenntnis des Publikums. Der titelgebende Sportclub
existiert wirklich. In einer von vielen Bewohnern auf Arbeitssuche verlassenen, in
Agonie fallenden ostdeutschen Gegend stellt er ein reales Wunder dar. Eines der
letzten Kulturangebote, in das Menschen sich einbringen können.

Bramkamps Film ist Teil eines Projekts, das im Internet fortgesetzt wird. Dort kann
es jeder Enki gleichtun, Fähigkeiten und Wissen einbringen, um dem Sportclub
das Weitermachen zu ermöglichen. Wo hat man solches schon gesehen? Dieser
Film geht weiter in der Welt, die man betritt, wenn man das Kino verlässt. Der
Western-Regisseur John Ford drehte gern im Freien, weit von Hollywood, im
Monument Valley. Für ihn war das eine Möglichkeit, den Routinen und Intrigen des
Filmbetriebs zu entgehen. Der „Bootgott“ sieht aus, als habe Bramkamp sein
Monument Valley gefunden. Wann hat man je so schöne, farbige Bilder vom
alltäglichen Brandenburg gesehen, wann dessen Geräusche und Töne so intensiv
vernommen? Bilder, die aufatmen. Weite und Offenheit des Himmels
korrespondieren mit der Art, wie der Film sich, mit Lust und großer Freiheit,
öffentlich verdrängten Tatsachen stellt.

Siehe auch:
http://film-dienst.kim-info.de/kritiken.php?pos=Lang&nr=8314&id=
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Neues Me
letzte Änderung: 2007-11-22 17:46:53
Summary Danke für Klebung des Me61 Schildes
Text
Und hoffentlich hält die Klebung dieses mal. Wielange sollen wir das abwarten, bevor wir das Schild on location in freier Wildbahn aufstellen?
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Neues Me
letzte Änderung: 2007-11-22 17:46:53
Summary "Film des Monats", konkret Nr. 6., Juni 2006, Rezension von Michael Girke
Text
Film des Monats – Der Bootgott vom Seesportclub

Dies ist ein Film voller Fortschrittsglauben. Er artikuliert ihn auf die für Kunst einzig legitime Weise, er setzt darauf, daß sich die Erzählungen ändern lassen, mit deren Hilfe die Menschen ihre Wirklichkeit deuten.
Zu Robert Bramkamps Kinokonzeption gehört es, Historisches, Faktisches, Fiktives so in Beziehung zu setzen, daß daraus ein anderes Kino erwächst; eins aus lauter bislang ungesehenen und ungenutzten Möglichkeiten. Ausgangspunkt seines neuen Films „Der Bootgott vom Seesportclub“ ist es, das vorsintflutliche Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris und die Brandenburger Gegend um Glubig- und Scharmützelsee nebeneinanderzurücken, so daß sichtbar wird: Die vorzivile Region und die deutsche Wirklichkeit sind sich näher, als man denkt. Kann Brandenburg von dieser Konstellation profitieren, wird es sich ändern, wenn dort ein uralter sumerischer Gott unter den Menschen wandelt?
Sucht man kinogeschichtliche Anknüpfungspunkte für den „Bootgott“, findet man sie bei Monumentalfilmen „Troja“ , „Die Passion Christi", „Herr der Ringe“ sind aktuelle Aneignungen von Mythologie, die alle Möglichkeiten des Kinos nutzen, um Wunder mit der Aura des Realen auszustatten. Ihre Macher werfen Hollywoods Effektmaschine aber immer bloß an, um Filmfiguren maßlos zu überhöhen. Als wäre Übermenschlichkeit das einzige, was hilft, das Leben erträglich zu gestalten.
Der Bootgott wirkt unheroisch, weltlich, als wäre er aus einer Charlottenburger Kneipe in einen Mythos entführt worden. Sein Name ist Enki. Vor 5,000 Jahren übertrug er den Menschen Fähigkeiten, die es ihnen ermöglichten, die zerstörerischen Naturkreisläufe zu überwinden, eine zivilisierte Welt zu errichten. Heute, im Bootsportclub, arbeitet er als Aushilfe. Enki verkörpert das, was materiell fehlt, was dringend passieren müßte, damit der Alltag in der von der herrschenden Ökonomie an den gesellschaftlichen Rand gedrängten Region um den Scharmützelsee wieder lebenswert wird. Wahrlich, einen solchen Gott hat die Geschichte, das sieht man ihr an, lange vermißt.

„Wir wären, wenn möglich, gern ohne soviel Mythologie ausgekommen. Nun sind wir jedoch überzeugt, daß der Mythos eine Sprache ist, ein Ausdrucksmittel“. Dies schrieb Cesare Pavese, italienischer Schriftsteller, Kommunist, Sympathisant des Widerstands zur Zeit Mussolinis. Pavese benutzte antike Mythologie, um zu zeigen, wie in Gesellschaften wie dem nachfaschistischen Italien immer wieder alte, totgeglaubte Wirkkräfte und Konflikte jeden erhofften Neuanfang ersticken. Ähnlich widerspricht auch Bramkamps Film der Auffassung, ein Mythos sei lediglich ein Hirngespinst. Im alten Griechisch bedeutet Mythos "das Wort, das einen Tatbestand tönt". Anders als der Logos, das Wort der Philosophen und Theoretiker, schließt der Mythos Individuelles, Gefühle, Träume, seelische Tiefen und Widersprüche mit ein, ihm ist also ein viel umfassenderer Begriff vom Menschen eigen.
Heutzutage dient Kinomythologie einem Kult der WeItabgewandtheit, der Abwertung von Alltagswirklichkeit. Der „Bootgott" enthält einen Protest dagegen. Wie Bramkamp einen Mythos mitspielen läßt, wie er diesen verbindet mit konkreten Lebensgeschichten und Schwierigkeiten der Menschen im Bootsportclub, das gibt dem Mythos seinen Realismus zurück. Denn einen Mythos als ewig gültige Wahrheit hinzustellen ist der Inbegriff von Erstarrung. Der Mythos kann ständig gebrochen und verändert werden, und das muß sogar geschehen, denn andernfalls haben die großen Erzählungen und die aktuellen Alltagserfahrungen nichts miteinander zu tun. Wenn es im heutigen Kino einen aufgeklärten Umgang mit Mythologie gibt, dann in Robert Bramkamps Film.
Wer an strikten Genreeinteilungen festhält, muß bei diesem Film doppelt sehen; Dokumentarisches und Fiktives ist im „Bootgott“ unauflösbar vermischt. Bramkamp dokumentiert, wie er der Realität eigene Vorstellungen hinzufügt. Brandenburg ist voller seltsamer Mischwesen, Mutanten. Als Held paßt Enki vortrefflich in deren Welt aus geilen Kicks und Sensationen. Aber der will diese Rolle nicht spielen, zürnt, weil die Erzählungen der Mutanten nur noch um sie selbst kreisen; das Gesellschaftliche, die aktive, verändernde Teilnahme daran, haben sie völlig aus den Augen verloren. Manchmal ist Horror auf der Leinwand Ausdruck von genauer Kenntnis des Publikums.
Der titelgebende Bootsportclub existiert wirklich. In einer von vielen arbeitssuchenden Bewohnern verlassenen, in Agonie fallenden ostdeutschen Gegend stellt er ein ganz reales Wunder dar. Eines der letzten Kulturangebote, bei dem jeder mitwirken kann. In der Schlußszene auf dem Arbeitsamt bittet Enki um Verlängerung seiner ABM-Stelle, laut Statut darf er aber nicht eingesetzt werden, um gewachsene Strukturen zu erhalten; Förderung gibt's erst nach deren Verfall, fürs Aufräumen. In staatlichen Köpfen läuft offensichtlich ein Katastrophenfilm. Dem versucht Enki eine andere Erzählung, das heißt bei ihm, eine andere Realität entgegenzusetzen. Bramkamps Film ist Teil eines Projektes, das im Internet fortgesetzt wird. Dort kann es jeder Enki gleichtun, Fähigkeiten und Wissen einbringen, um dem Bootsportclub das Weitermachen zu ermöglichen. Dieser Film geht weiter in der Welt, die man betritt, wenn man das Kino verläßt.

Der Westernregisseur John Ford drehte gern im Freien, weit von Hollywood, im legendären Monument Valley. Für ihn war das eine Möglichkeit, den Routinen und Intrigen des Filmbetriebs zeitweise zu entgehen. Der „Bootgott“ sieht aus, als habe Bramkamp sein Monument Valley gefunden. Wann hat man je so schöne, farbige Bilder vom Alltag in Brandenburg gesehen, wann dessen Geräusche so intensiv auf einer Tonspur vernommen? Weite und Offenheit des Himmels korrespondieren mit der Art, wie der Film sich, mit Lust und großer Freiheit, öffentlich verdrängten Tatsachen stellt.

Michael Girke

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Summary "Nur ein Gott macht den Job", taz 1. Juni 2006, Rezension von Brigitte Werneburg
Text
Nur ein Gott macht den Job
Frech-einfallsreicher Crossover von Dokumentarfilm, Konzeptkunst und Sozialarbeit: _In der Brotfabrik startet heute Robert Bramkamp "Der Bootgott vom Seesportclub"
Als Gott hat man in diesem Land keine Chance. Als Gott ist man zur Langzeitarbeitslosigkeit verdammt. Und da müssen jetzt die Frommen christlichen, jüdischen oder moslemischen Glaubens erst gar nicht zustimmend nicken. Dass sich ihr Gott schon einmal als ABM-Kraft beworben hätte, davon wurde bislang nicht berichtet. Enki dagegen, der 5.000 Jahre alte sumerische Kulturbringer aus dem Zweistromland, hat es versucht - und ist gescheitert.
Jetzt ist er eben wieder freischaffender Künstler, was er wahrscheinlich die längste Zeit über war. Ob er wenigstens als Ich-AG anerkannt wurde, darüber sagt er nichts in Robert Bramkamps Dokumentarfilm über den Seesportclub Wendisch-Rietz. Bei dem nämlich war Enki einen Sommer lang tätig. Der Film endet damit, dass Enki die Sachbearbeiterin der Agentur für Arbeit davon zu überzeugen versucht, ihm, wenn schon nicht als Gott, dann wenigstens als Schauspieler die Anstellung als ABM-Kraft zu verlängern. So könne er sich gleichzeitig um die von der Stellendefinition erlaubten kulturellen Aufgaben kümmern und in die Rolle des Hausmeisters schlüpfen, also Arbeiten erledigen, die den Leuten vom Seesportclub unter den Nägeln brennen.
Auf der einen Seite die richtigen Arbeitsplätze, die dem Staat Steuern und Sozialleistungen einbringen, auf der anderen die ehrenamtlichen Tätigkeiten, die den Arbeitsmarkt nicht tangieren - diese sozialpolitisch brisante Fiktion hat Robert Bramkamp in eine ästhetische Fiktion übersetzt: Er hat den Fulltimejob dazwischen, den es natürlich gibt - eben beim Seesportclub Wendisch-Rietz, der ihn sich nicht leisten kann -, einfach als eine göttliche Angelegenheit definiert. Dieser brillante Schachzug macht seine Dokumentation zu einem großartigen Film; frech in politischer und extrem einfallsreich in visueller Hinsicht.
Enki, der sumerische Gott und ganz gewöhnliche deutsche ABMler ist also am Scharmützelsee gelandet, freilich nicht im schicken Bad Saarow, sondern an seinem unschicken Ende. Dort nun will er die mythischen Me unter die Leute bringen - 100 Stück davon, und jedes befähigt zu einer besonderen Handlung. Me 33 etwa lässt die richtige Farbe für den Hausanstrich finden. Jedes Me bekommt ein gelbes Zahlenschild und seinen Ort; so kann sich Bramkamp den Facetten des Clublebens und der Clubarbeit strikt dokumentarisch nähern, gleichzeitig aber auch langsam die ganze Landschaft beschriften und durchnummerieren: Gewöhnliche Arbeiten werden als Performances inszeniert, und der profane Filmbericht biegt sich in einen Comic um. Postkartenbilder vom See beim Sonnenuntergang werden zur schrillen Konzeptkunst.
Und auch damit testet Robert Bramkamp die Grenzen des Dokumentarfilms aus: Enki ist wirklich eine Rolle. Der Schauspieler Steffen "Schortie" Scheumann riskiert in ihr einiges. Denn er muss die Laien bei ihren Auftritten stützen, die Leute aus dem Club, vom See und der näheren Umgebung, die sich von Enki und seinem göttlich-prophetischen Gehabe nicht irritieren lassen sollen. Das klappt nicht immer und manchmal gerät auch Steffen Scheumanns Spiel in Mitleidenschaft. Gerade das aber bringt den dokumentarischen Aspekt des Films wieder ins Spiel: Die Frage nach Erhalt und Ausbau des Soziotops Seesportclub. Die treibt im Internet auch www.enki100.net, das dazugehörige künstlerisch-aktivistische Netzwerkprojekt, weiter voran.
BRIGITTE WERNEBURG

"Der Bootgott vom Seesportclub". Buch und Regie: Robert Bramkamp, D 2006, 81 Min., bis 7. Juni, 20 Uhr, Brotfabrik
taz Berlin lokal Nr. 7985 vom 1.6.2006, Seite 27, 120 Kommentar BRIGITTE WERNEBURG, Rezension
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letzte Änderung: 2007-11-22 17:46:53
Summary "Sumerische Experimente", tip Nr.12.,Juni 2006, Rezension von SN
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Sumerische Experimente

Mit "Prüfstand 7", der Geschichte einer weiblich beseelten deutschen V2-Rakete (Inga Busch) inszenierte der Film-Essayist Robert Bramkamp 2002 eine wirklich bemerkenswerte Doku-Fiktions-Extravaganz. Auch Bramkamps neuer Film beruht auf einer wahnwitzigen Idee: "Der Bootgott vom Seesportclub (Die 100 ME –Teil 1“ ist Ausgangspunkt eines Internet-Erzählprojekts, das mittels 100 Filmmodulen von 100 Autoren die Chronik der Menschheitsgeschichte rekonstruieren will, deren Ursprung der Regisseur in Bad Saarow und dem Persischen Golf verortet. Für Bramkamp ist der meditativ erzählte, bezaubernd naturidyllisch fotografierte Pilotfilm auch der - ganz wirklichkeitsbezogene - Versuch, auf den existenzbedrohten Seesportclub Wendisch Rietz aufmerksam zu machen. Erzählt wird die Geschichte der ABM-Kraft Steffen Enkert (Schortie Scheumann), der sich als Reinkarnation des sumerischen Bootgottes Enki sieht und das sensible Club-Soziotop am Scharmützelsee im Gleichgewicht halten will, indem er seine 100 göttlichen Talente ("ME") an die Menschen verteilt. SN
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Summary 12 Minuten Tram ab Hackescher Markt - Weg zu Kino in der Brotfabrik. www.brotfabrik-berlin.de
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Kartenvorverkauf:
Brotfabrik
Caligariplatz / Prenzlauer Promenade 3
Tel.: (030) 471 40 01/2)
www.brotfabrik-berlin.de

Tram Haltestelle: Prenzlauer Allee/Ostseestraße
mit der U2 bis Rosa-Luxemburg-Platz, dann Tram M2
mit der U8 bis Weinmeisterstr., dann Tram M2
mit der S-Bahn bis Prenzlauer Allee, dann Tram M2
mit der S-Bahn bis Hackeschen Markt, dann Tram M2
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letzte Änderung: 2007-11-22 17:46:53
Summary Gleichzeitigkeit? Nur noch eine Frage von Stunden bis DVD im online-shop bereitsteht: www.bramkamp.info
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'Gleichzeitigkeit' noch nicht optimal. (Erst) Heute am Freitag 2. Juni wird die Ankündigung der DVD, die Auslieferung und das Shopupdate auf www.bramkamp.info wunderbar zusammenspielen.
Die neoistischen Webdesigner arbeiten unter Hochdruck daran, wir drücken Me 8 die Daumen.
Die DVDs wurde soeben aus München mit UPS ausgeliefert und liegen bereit.
Hallo UPS - das Enki100. net bietet ihnen eine kommerzielle Me-Partnerschaft an (Sponsoring), damit ihr guter Service verdientermaßen göttlich wird.
Bitte dieses Angebot weiterleiten an UPS und Me51 "neue Mitarbeiter gewinnen".
Me-Partner 61
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letzte Änderung: 2007-11-22 17:46:53
Summary MOZ berichtet: FILMKULISSE SEESPORTCLUB
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FILMKULISSE SEESPORTCLUB
Sonntag wird in Wendisch Rietz Interview zum Film gemacht

Vor zwei Jahren drehte Regisseur Robert Bramkamp in der Region um den Scharmützelsee den Film „Der Bootgott vom Seesportclub“. Wer das Berliner Filmteam damals nicht kennenlernen konnte, hat dieses Wochenende die Möglichkeit dazu. Anläßlich der Berliner Premiere des Films (am Sonntag, den 07.05.2006 um 12 Uhr in Berlin an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz) wird das Team diesen Sonntag im Seesportclub Wendisch-Rietz anzutreffen sein. Alle sind herzlich eingeladen den Regisseur und das Team kennenzulernen und natürlich auch zur Premiere in Berlin. Dort wird es für alle Statisten und Helfer des Films eine Freikarte unter ihrem Namen an der Kasse geben.

Zur Eintrittskarte gibt es zusätzlich ein erstes Enki-Bier. Denn der Film hat sich mittlerweile zu einem Internet Projekt (www.enki100.net) entwickelt, bei dem ganz viele Partner aus dem Oder-Spree Kreis, so z.B. die Neuzeller Bierbrauerei, die das Enki-Bier herstellt, und der ganzen Welt mitmachen. Zusammen erzählen sie die Geschichte von dem Bootgott und ABMer Enki (gespielt von Shortie Scheumann, bekannt aus „Sonnenallee“) aus dem Seesportclub Wendisch-Rietz. Ein spannender Film und eine magische Website ermöglichen es gemeinsam eine Geschichte zu erfinden – und sich dabei göttlich zu unterhalten.

Im Film wird über das Wirken des wiedererwachten Bootgottes Enki berichtet, der seinen Traum von einer neuen Weltordnung um den Scharmützelsee zu verwirklichen versucht. Dabei verfügt er über besondere Fähigkeiten und wird von einem großen Kreis von Gleichgesinnten unterstützt, die über die Website miteinander kommunizieren. Zu diesem gehört z.B. das Hotel Esplanade Resort & Spa in Bad Saarow, welches in seinem Spabereich die Fähigkeit der heiligen Reinigungsriten ausübt oder Jo Dorn, aus Wendisch-Rietz, der sich mit den Lauten der Rohrdommel beschäftigt. Der Honda Händler Joachim Grund aus Philadelphia berät Enki bei der Wahl der Außenbootmotoren. Im Fischland am Scharmützelsee und bei Meise wird demnächst dann das Enki-Bier auch zum Verkauf stehen und bei Günthers Edeka Markt die DVD zum Film.

Ausgangspunkt des gemeinsamen Wirkens ist der Seesportclub an der Beeskower Chaussee 18. Hier wird das Filmteam am Wochenende dabei sein wenn die Boote für die nächste Saison wieder klar gemacht werden. Auch dieses Jahr wird der Club sich auf die Seesportmeisterschaften vorbereiten und zusätzlich Boote verleihen. Alle die mitmachen und helfen wollen sind herzlich eingeladen. Dringend sucht der Seesportclub einen Verkaufsagenten, der über ebay oder anders, die Sachbestände des Vereins verkauft. Mehr Informationen hierzu gibt das Filmteam gerne am Sonntag oder über die e-mail office@enki100.net. Wer es an diesem Wochenende nicht schaffen sollte das Filmteam zu treffen oder nächste Woche zur Premiere zu kommen, wird voraussichtlich am 12.08.2006 auf dem Kanal arte die Möglichkeit haben den Film zu sehen. Informationen über weitere Ausstrahlungen und Veranstaltungen finden sich auf der Website www.enki100.net.

Jessica Páez

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Summary Enki100.net Vortrag in Essen am 26.5!
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Kollektives Erzählen fürs 21.Jh.
Film und Vortrag zum Enki100.net
von Robert Bramkamp

Freitag, den 26.Mai um 20 Uhr
Atelierhaus
Alte Schule
Äbtissinsteig 6
45276 Essen-Steele

Hierzu findet sich ein ausführlicher Text
im Anhang.

Siehe auch:
www.atelierhaus-essen.de
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Summary DVD ist ab 1. Juno 2006 lieferbar!
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Via Online Bestellung bei http://www.bramkamp.info/shop/index-shop.html für 25 € zuzügl. Versand. Dieser Preis gilt auch für Videotheken mit Ausleiherlaubnis.

Privatpersonen, Vereine oder Initiativen, die die DVD für ein Publikum projizieren möchten, erwerben für 100 euro die DVD inkl. Lizenz für beliebig viele öffentliche Vorführungen in 2006 in ihrem Rahmen. Mit Kinos ist eine ähnlich einfache Regelung möglich.
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Summary Der "Bootgott" in der Brotfabrik Berlin! Vom 01. bis 07.06. um 20.00 Uhr!
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...mehr Infos siehe auch:
www.brotfabrik-berlin.de
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Summary Vorabinfo Filmpremiere "Bootgott"
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Liebe FreundInnen und PartnerInnen des 100Me-Projekts,

bitte vormerken, einplanen, weitersagen:

die öffentliche Berliner Filmpremiere von "DER BOTTGOTT VOM SEESPORTCLUB" (80 Min.)
und Enki-Bier Markteinführung findet in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz statt am:

Sonntag, 7. Mai, 12h.

Nähere Information folgt bald,

beste Grüsse vom

Enki100.NET


Bramkamp Weirich GbR
Prenzlauer Allee 8
10405 Berlin

tel.: ++49.30.47 37 41 20
Mo-Mi, 10-16h
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Summary Archiv: Me der gefilmten Weltordnung: Einladungskarte 01
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als pdf zum runterladen
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Summary Helmut Hoege über "Der Bottgott vom Seesportclub": Erden und Abheben! (taz)
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Erden und Abheben! Wie man sich gleichzeitig immobilisiert und internationalisiert, zeigt der Film „Der Bootgott vom Seesportclub“

Der Regisseur Robert Bramkamp und die Künstlerin Susanne Weirich haben das Problem des Widerspruchs zwischen Lokalismus und Globalisierung noch einmal in Angriff genommen. Dieses Problem drängt sich auf, es zeigt sich vor allem an der derzeitigen Auflösung der Volkswirtschaften, dadurch, dass die Betriebswirtschaften sich transnational verflüchtigen, während Staat und Nation ans Territorium gefesselt sind und ihnen so nichts anderes übrig bleibt, als ebenfalls betriebswirtschaftlich zu agieren - einmal, indem sie ihr "Tafelsilber" (die Infrastruktur) verscherbeln, und zum anderen, in dem sie bis runter zu den Regionen und Gemeinden eine absurd konkurrente "Standortpolitik" betreiben. Das Vergesellschaftungs-Problem bleibt: Wie kann man sich immobilisieren (verankern) und gleichzeitig Welt erfahren (internationalisieren)?

Für Bramkamp/Weirich begann die Beantwortung dieser Frage zunächst mit Ausflügen über Land. Einmal stießen sie auf halber Strecke nach Frankfurt (Oder) auf einen See, an dem Dichter und Intellektuelle kurten. Heute haben sich dort - am Scharmützelsee bei Bad Saarow - die Neureichen aus Berlin mit Golf- und Tennisanlagen eingepflanzt. Aber am Seeende gibt es noch laut Bundeskulturstiftung den alten "sozialen Mikrokosmos ,Seesportclub Wendisch-Rietz'", wo man auf zweimastigen, noch immer nicht vom Westen offiziell anerkannten DDR-"Kuttern" seinen Segelschein machen kann. Dies taten die Berliner Freiberufler. Damit hatten sie sich dort schon mal freizeitmäßig verankert. Aber dann kamen sie auch noch mit einem Filmteam an und drehten mit dem sich bereits leicht zur Agonie neigenden Verein und seinen Aktivisten eine Dokufiktion, die sich nun im Internet fortsetzt, wobei der Film wie die Exposition für das Internet-Projekt wirkt.

Im Film fungiert als ABM-Kraft vor Ort und gleichzeitiger sumerischer Schöpfergott Enki, den man quasi in die Scharmützelsee-Topografie projiziert hat, der Schauspieler Schortie Scheumann. Die Lexika zählen Enki zu den halb-anthropomorphen "chtonischen Unterweltgöttern", dessen Unterleib in ein Boot ausläuft. Er gilt als "Kulturbringer", weiter heißt es über ihn: "All die verschiedenen Aspekte der von ihm eingesetzten Stadtgötter sind in Enki selbst vereint", konkret und für den Scharmützelsee bedeutet dies: Er disponiert dort eine wachsende Zahl von "Me"s - und diese wiederum äußern sich, wenn in Funktion, in bestimmten "Fähigkeiten", die kommuniziert werden, u. a. im Netz. Es handelt sich bei dem Ganzen um ein "Erzählprojekt"- und damit um Kunst. Im Gegensatz zu vielen Internetideen ist es jedoch primär-geerdet - und muss nicht erst über seine Warenform um reale Anerkennung bzw. Clicks ringen.
Zur Premiere des Films "Der Bootgott vom Seesportclub" in Duisburg gab es einen Shuttleservice des Vereins. Ins Internet verlängert sich das Projekt nun zum einen mit weiteren "Lokalismen" (wie die ortsansässigen Fischer, ein Honda-Händler aus der Umgebung, der die Bootsmotoren des Vereins wartet sowie die Klosterbrauerei in Neuzelle mit ihrer Biersorte Enki).

Da es Bramkamp/Weirich um "möglichst unterschiedliche Erzählperspektiven" geht, kommt dazu noch eine wachsende Zahl von "Internationalismen" ins Spiel: Auf Mesopotamien spezialisierte Archäologen und verschiedene Künstlergruppen etwa. Das Projekt "Enki100.Net" ist nach oben hin offen, nach unten fokussiert es die virtuellen Kräfte jedoch, das ihrige zum Erhalt und Ausbau des Soziotops Seesportclub e.V. beizutragen. Das reicht vom Sponsoring (Klosterbrauerei) über "den besten Büchertisch" (b-books), die individuelle Vereinsmitgliedschaft und die Wasseranalyse eines limnologischen Instituts bis zum gemeinsamen Kampf gegen das Röhrichtschutzgesetz. All diese Netzteilnehmer figurieren als "Me"s im Internet und sind durchnummeriert, wobei ihre Identifikationszahlen sich auch noch mal als Pappschilder in den Sumpf- und Schilf-Rändern des Scharmützelsees wiederfinden, wodurch sie sich gleichsam um das Vereinsheim herum (optisch) verorten.

Einerseits wird der Seesportclub dadurch an die Welt angeschlossen, die er mit dem Ende der DDR scheinbar verloren hatte, und andererseits wird damit die Welt (oder das, was sich dafür ausgibt) am Scharmützelsee gleichsam geerdet. Dadurch soll das vermieden werden, was schon Herbert Achternbusch einst beklagte: "Da wo früher Weilheim und Passau war, ist jetzt Welt … Die Welt hat uns vernichtet, das kann man sagen."

In Berlin stößt man auf Schritt und Tritt auf solche schwarzen Löcher - durch Welt liquidierte Orte, aber auch auf solche, die aufgrund eines fehlenden oder weggefallenen Weltanschlusses in Agonie versinken. Das "Weltniveau" ist eine Frage des Kapitaleinsatzes (als scheues Reh bzw. gefräßige Heuschrecke), beim Erzählprojekt "Seesportclub" kommt im Gegensatz zum Recreation Center Bad Saarow vor allem symbolisches Kapital zum Einsatz. Die Teilnehmer sind optimistisch. HELMUT HÖGE

taz Nr. 7945 vom 11.4.2006, Seite 17, 168 Kommentar HELMUT HÖGE, taz-Serie: Berliner Ökonomie * Kolumne
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letzte Änderung: 2007-11-22 17:46:53
Summary Das Protokoll der Diskussion nach der Premiere des Films "Der Bootgott des Seesportclub". Als pdf zum runterladen.
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letzte Änderung: 2007-11-22 17:46:53
Summary Zum Inhalt des Films "Der Bootgott vom Seeportclub"
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Dieser Film sieht ganz anders aus, als der Film, von dem wir erwartet haben, daß er unser Leben ändert.

Nach der Wende gründen Jörg und Hanne Wenke den Seesportclub Wendisch-Rietz. In der abgewickelten Gegend in Brandenburg gehört der ständig existenzgefährdete Club zu den wenigen Orten mit sozialer Energie und Anziehungskraft. Mehr noch als Geld fehlen Erwachsene, die mithelfen.
Der ABMer Steffen Enkert, Reinkarnation des sumerischen Bootgottes Enki, entdeckt daß der Club aus vielen Gründen jenem einzigartigen „Ort des Schilfs“ entspricht, von dem schon die sumerische Zivilisation ausging. Mit der Absicht der Verbesserung spielt er den Mythos „Enki und die Weltordnung“ neu durch. Im filmischen Mikrokosmos, in dem der Scharmützelsee auch geografisch mit dem alten Zweistromland verschmilzt, waltet Enki als Gottheit und erweitert die Arbeitsformen, indem er den Menschen 100 neue >ME< verspricht: einhundert neue Fähigkeiten, etwas zu tun, zu erkennen oder zu werden. Enki kooperiert mit lokalen Partnern, die bei der Erprobung ihrer eigenen >ME
Ein filmisches Internet-Erzählprojekt für potentiell einhundert Autorenpositionen ist laut Enki „die ideale Form für die Verbreitung der 100 >ME<“. Dieses Netzwerk besteht aus Personen, Firmen und Institutionen, deren Alltag normalerweise kaum eine Schnittmenge hätte. Auf ihren unterschiedlichen Fähigkeiten oder Professionen baut die Neuerfindung und Erprobung der >ME< auf und kann so eine große Komplexität erreichen. Innerhalb des Netzwerks sind alle Formen der wechselseitigen Beeinflussung möglich. Mediale und praktische Formen verbinden sich mit verschiedenen Tonlagen in einem offenen Prozess. Festgelegt ist nur die Bühne auf der die Fähigkeiten der >ME
Teil 1 der 100 >Me< ist ein Film: „Der Bootgott vom Seesportclub“.
Mit dokufiktionalen Mischformen erzählt er die Entstehung des Netzwerkes ‚Enki100.net’. Es ist eine Geschichte zum kollektiven Weitererzählen, bei der sich die Wirklichkeit passend zur Story mitverändert.


Robert Bramkamp
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letzte Änderung: 2007-11-22 17:46:53
Summary BioFilmografie Robert Bramkamp (Buch,Regie,Schnitt)
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Robert Bramkamp
(www.bramkamp.info)

Biografische Angaben

Geb. 1961 in Münster, Germanistik - und Kunststudium (Filmklasse)
seit 1983 Arbeit als Filmemacher; parallel als Autor, Dozent und
Mitarbeiter bei Kunstprojekten von Susanne Weirich.
1995 Film-Lehrauftrag am Pasadena Art Center
1998-2005 Regiedozent an der HFF “Konrad Wolf”, Babelsberg
2004 Werkschau im Filmmuseum München, Filmclub Köln, Berliner Filmkunstkino Babylon


Filmografie (als Autor und Regisseur)

1983 Stand By
1984 Katarina bewegt sich
1985 The Man Who Was Cary Grant
1985-87 Gelbe Sorte (Das Kleine Fernsehspiel)
1987 Der Himmel der Helden Spezialpreis des WDR 1988
1989 Der Mann am Fenster 1. Preis Festival Int. du Film d´Architecture et d’Urbanisme de Lausanne 1989
1989-90 Einer Keiner 100 000 (TV-Magazin, mit Martin Hagemann) (4 Folgen a 30 Min)
1992 Beckerbillett
1993 Cut a Long Story Short
1991-95 Die Eroberung der Mitte (Kino)
1998 -2001 Prüfstand 7 (Kino)
(www.pruefstand7.de),
2002 Der gefrorene Blitz (mit Alexander Kluge)
2005 Der Bootgott vom Seesportclub. Die 100 >Me< / 1 (zdf-arte La Lucarne)
(www.enki100.net)

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Summary die MacherInnen der gefilmten Weltordnung: Komplette Teamliste
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Der Bootgott vom Seesportclub
(Die 100 Me / 1)

Buch, Regie, Schnitt
Robert Bramkamp

"Schortie" Scheumann als ENKI . Mit Jörg Wenke, Hanne Wenke
dem Seesportclub Wendisch-Rietz und vielen mehr

Kamera
Jakobine Motz

Ton
Hubertus Müll, Christian Weigand

Musik
Max Knoth

Mischung
Wolf-Ingo Römer

Visual Effects
Boris Dornbusch, Alexej Tschernyi

Produktion
BramkampWeirich GBR
zdf in Zusammenarbeit mit arte

Creative Producer
Susanne Weirich

Produktionsleitung
Gamma Bak, Conny Klaus
Produktionsassistenz: Jessica Páez

Projektbüro: Michael Clemens, Jessica Páez

Casting ENKI
Karen Wendland

Produktionsberatung
Thomas Kufus

Redaktion
Doris Hepp

Dramaturgische Beratung Olga Fedianina
Helke Misselwitz
Christian von Castelberg
Wolf Ingo Römer

Kalkulation Tassilo Aschauer
Grafik Michael Clemens
Sprachsynchron Daniel Piechotka (Studio Mitte)
Silvio Naumann

Mit:

Ruderer: Jan Heider, Lars Hülsenbecher, Marcel Konzer, Mathias Krüger, Andreas Lüttich, Hendrick Nöcker, Dirk Schulze. Schweigende Helfer: Harald Dahlenburg, Hans-Joachim Düppel, Volker Graupner, Norbert Hargesheimer, Diana Hartmann, Torsten Kilias, Eik Lindau, Matthias Petsch, Norbert Scheier. Kinder: Oskar Bastian, Almut Buchwald, Anna Claudia Buchwald, Benjamin Buchwald, Felix Bünger, Julia Haala, Josephine Häberlein, Luisa Reischauer, Max Schiemann, Andy Schulz, Daniel Almagro Velazquez, Stefanie Wickord, Christian Wittke.

Neoisten: Mario Mentrup, Angie Reed, Robert Meller, Jessica Páez, Gundula Schmitz. Ziegelmalerin: Susanne Weirich. Mutanten: Andrea Hilla Carl, Helge Hoefs, Ingo Sander. Töpfer: Jan Eigendorf. Enki-Jünger: Lothar Schüler. Inanna: Julia Jarque. Grazien: Steffi Luthardt, Julia Lemmle. Yachtbesitzer: Roland Albrecht, Christoph Carl, Robert Surface. Sachbearbeiterin Agentur für Arbeit: Birgit Schlösser. Me-Partner: Claudia Basrawi, Stephan Geene, (b-books), Helmut Fritsche (Enki-Bierbrauer, Klosterbrauerei Neuzelle), Oliver Körner v.Gustorf (regarding-arts).

Erster Mensch: Marcus Trägner. Arbeitslose Architektin: Birgit Schlieps. Scharmützelsee Fischerei: Monika Götze, Uwe Grohmann. Seglerin: Ute Hirschberg. Waldarbeiter: Christian Hopbach, Kai Kröger. Taxi Me 17: Manuela Zinke.

Karen Anders, Jutta Behrend, Antje Billep, Detlef Bincher, Georg Fichtenau, Peter Finken, Philipp Finken, Uta Finken, Katharina Görsch, Wolfgang Gottsmann, Ute Habiger, Johannes Habiger, Marcel Hartmann, Anika Hollaky, Eberhard Hübner, Barbara Jungen, Christina Kaske, Elvira Kothe, Nadine Kowalski, Andreas Kulisch, Henry Lange, Lore Lienemann, Susann Miche, Rüdiger Möser, Maria Noack, Werner Stangler, Peggy Uhlmann, Dieter Wieck.

Dank an
Knut Bayer, Peter Bloom, Udo Bremer, Nathalie Danilow, Jo Dorn, Ulf Goebel, Michael Horn, Rembert Hüser, Hans-Jörg Kapp, Alexander Kluge, Rainer Knepperges, John Krafft, Markus Krajewski, Harm Lux, Harald Opolka, Rainer Opolka, Enzo Perin, Bernhard Siegert, Brian Smith, Dorothee Wenner, Petra Ziech
Bernd Baier / Agentur für Arbeit Frankfurt Oder, Marco Günther / Sparmarkt Wendisch-Rietz, Christina Kaske / Agentur für Arbeit Beeskow, Heike Linke und den MitarbeiterInnen / Arminius Hotel, Holger Lochau / HFF-Konrad Wolf, Arthur Schulz / Wasserschutzpolizei Bad Saarow, Hannelore Koza / Haarstudio, Renate Ullrich und den MitarbeiterInnen / Tourismusinformation Wendisch-Rietz, Bürgermeisteramt Wendisch-Rietz, Ferienpark Scharmützelsee, Hasenkamp Kunsttransporte, Rinkesteganlagen, Saarow Therme, Segelclub Moin Moin.


www.enki100.net


Gefördert durch
Kulturstiftung des Bundes


zdf in Zusammenarbeit mit arte




c 2005
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letzte Änderung: 2007-11-22 17:46:53
Summary 1. Superkurz-Synopsis "Der Bootgott vom Seesportclub" / "Wir waren von Anfang an dabei und müssen es irgendwie in heutige Sprache übersetzen, danke für Ihr Verständnis".
Text
Der Bootgott vom Seesportclub (Die 100 Me - Teil 1) entwirft mit dokumentarischen Mischformen ein filmisches Internet-Erzählprojekt mit 100 Autorenpositionen zu zukünftigen Arbeitsformen.
Der ABMer Harald Enkert, Reinkarnation des sumerischen Bootgottes Enki, spielt den Mythos mit der Absicht der Verbesserung neu durch.
Im filmischen Mikrokosmos, in dem der Scharmützelssee auch geografisch mit dem alten Zweistromland verschmilzt, waltet Enki als Gottheit und erweitert die Arbeitsformen, indem er den Menschen 100 neue >ME< verspricht –einhundert neue Fähigkeiten, etwas zu tun oder zu erkennen /werden. Er kooperiert mit lokalen Partnern, die bei der Erprobung ihrer Fähigkeiten von einem international wachsenen Netzwerk beraten werden.
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letzte Änderung: 2007-11-22 17:46:53
Summary Neues Me 61 - gefilmte Welt / filmed world
Text
***english version below
Enki überträgt an einige Neoisten, die er Neumacher nennt, das Me 61 - gefilmte Welt: "Sie sollen ein Filmteam bilden und mein Wirken begleiten. Seesport und Mythos gehörten schon immer zusammen."
***
"I deployed two other Neoists as sailors on Enki's boat.
They should form a film team and sing praise of my effects.
Water sports and mythology have always gone hand-in-hand."(Enki)

on other films of the filmmakers: www.bramkamp.info



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Me 1 / Das Me der antreibenden Rede
Me 2
Me 3
Me 4 / history of scientific industrial film
Me 5 / Me den Zusammenhang in den Raum zu stellen
Me 6 / Me den besten Büchertisch der Stadt zu machen
Me 7
Me 8 / Das Me der neoistischen Webdesigner
Me 9 / Me der medizinischen Praxis
Me 10 / Das Me der Erleuchteten
Me 11 / Das Me seltene Vögel zu beobachten
Me 12
Me 13 / Me der Altorientalistik / Archäologie
Me 14 / Persisches ME
Me 15
Me 16 / ME der Direkt-Doku
Me 17 / das Me des Taxis
Me 18 / Me der guten Laune
Me 19 / Abstieg in die Unterwelt
Me 20 / Me des Sichtens und des allgemeinen Wissens
Me 21
Me 22 / Me der freilaufenden Mischwesen
Me 23 / Me der Beobachtung der Zusammenhänge
Me 24 / Das Me zu siegen
Me 25 / Das Me des farbenfrohen Gewandes
Me 26 / Me Open Air
Me 27 / Me zum Binden der Haare
Me 28
Me 29 / ME des Paradise Painting
Me 30
Me 31
Me 32
Me 33 / Das Me die richtige Farbe zu treffen
Me 34 / Me zu wissen wie es wirklich war
Me 35
Me 36 / Search for the hidden connection to Pynchon
Me 37 / My ME der zerstreuten winde / of scattered winds
Me 38
Me 39
Me 40 / Me mit den Tieren zu sprechen und alle offenen Me
Me 41 / Die Kunst der aufrichtigen/ehrlichen/offenen Rede
Me 42 / Cineastisches Me
Me 43 / Me der ausschmückenden Rede
Me 44 / Me zu kleben
Me 45 / Die Kunst einen Ameisenhaufen in Schach zu halten
Me 46
Me 47
Me 48 / Das religionswissenschaftliche Me
Me 49 / Me der Anti-Raketen Abwehr
Me 50
Me 51 / Me neue Mitarbeiter zu gewinnen
Me 52
Me 53 / Russische Medien/Russian Media
Me 54 / Translation
Me 55 / The Me of Family Planning beyond the Holy Family
Me 56
Me 57 / Das Me Peenemünde nicht zu vergessen
Me 58
Me 59
Me 60
Me 61 / Das Me der gefilmten Weltordnung
Me 62 / Das Me der versammelten Teller
Me 63 / Das ME zu navigieren
Me 64 / Das Me lokal/global
Me 65 / Das Me sich vorm Ertrinken zu Retten
Me 66
Me 67
Me 68 / Das Me des Brückenbauens
Me 69 / Me neue Kapitel hinzuzufügen
Me 70 / Das verbindende Me
Me 71 / ME der Benutzerfreundlichkeit
Me 72
Me 73 / Unter dem Wasser die alten Seefahrerlieder hören
Me 74 / Macht/Kraft der Aufmerksamkeit
Me 75 / Heilige Reinigungsriten
Me 76 / Me des veränderlichen Testens
Me 77
Me 78
Me 79 / Das Me der Gleichzeitigkeit
Me 80 / Das Me des Bierbrauens
Me 81
Me 82
Me 83
Me 84
Me 85 / Das Me die Seele baumeln zu lassen
Me 86
Me 87
Me 88
Me 89 / Das Me der Aussenborder
Me 90
Me 91 / Die Beratung, Erteilen von Rat
Me 92
Me 93 / Das Me das Ende sofort vorherzusehen
Me 94
Me 95
Me 96 / Das Me neu anzufangen
Me 97
Me 98
Me 99 / Me der Delphine = Denken ohne Worte
Me 100 / Me der Public Domain / Gema freie Musik